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25.05.2016

Dröge? Auf keinen Fall!

„Arbeitssicherheit“ klingt erstmal mal nach trockenen gesetzlichen Bestimmungen, die der Arbeitgeber routinemäßig erfüllen muss. Doch stecken hinter diesen (im SGB VII festgelegten) Pflichten für jeden Einzelnen wertvolle Maßnahmen. 

Denn Sinn und Zweck des Arbeitsschutzes ist es, das Leben und die Gesundheit der Beschäftigten vor Gefahren zu schützen, die durch oder bei der Arbeit entstehen.

Bei der Brücke tagt der ASA (Arbeitssicherheitsschutzausschuss) viermal Jährlich, davon zweimal im großen Kreise mit allen Sicherheitsbeauftragten (jede unserer Einrichtungen hat einen!) und vielen Teamleitungen. Themen der großen Sitzungen sind aktuelle Entwicklungen im Umfeld, es wird kontinuierlich an der Weiterentwicklung und Verbesserung des Arbeitsschutzsystems bei der Brücke gearbeitet. Die kleinen Sitzungen sind immer Anlassbezogen und finden im geeigneten Kreis statt. Zudem gehört auch der Bereich Arbeitsmedizin mit den unterschiedlichen regelhaften und auch individuellen Vorsorge- und Unterstützungsangeboten dazu. 

Unsere Fachkraft für Arbeitssicherheit, Dipl.-Ing. Rainer Gudat, der Vielen noch von der letztjährigen Betriebsversammlung in Erinnerung sein wird, hat uns Erfreuliches attestiert: „Die Brücke hat im Laufe der Jahre auch im Vergleich mit anderen Unternehmen einen hohen Stand im Arbeits- und Gesundheitsschutz erreicht. Dies wurde bei vielen Besuchen von Berufsgenossenschaften und Aufsichtsbehörden immer wieder bestätigt. Gründe für diese Einschätzung sind:

  • regelhafte Teilnahme der Geschäftsführungen an den Arbeitsschutzausschusssitzungen
  • zahlreiche Teilnahme von Sicherheitsbeauftragten und Teamleitungen an Arbeitsschutzausschusssitzungen und Schulungsveranstaltungen bei der Brücke-Akademie
  • Information der Beschäftigten bei der Betriebsversammlung
  • vorbildliche QM-Verfahrensanweisung 
  • die sogenannten „Notfallteams“ für größere Einrichtungen 
  • regelmäßige Prüfung der Elektrogeräte als häufiger Brandursache in allen Einrichtungen 

Es ist eine große Leistung des Unternehmens, Arbeits- und Gesundheitsschutz in alle der örtlich weit verteilten Einrichtungen und zu den Beschäftigten zu bringen.“

+++  Gemeldete Arbeitsunfälle jährlich etwa 90.000 in Deutschland, davon passieren montags die meisten +++ 

Die häufigsten Ursachen sind: 

Stolpern, rutschen oder stürzen 

Falsches Bedienen von Werkzeugen und Maschinen 

Falsch lagern, heben oder tragen

Missachtung der Mitarbeiter von Sicherheitsvorschriften 

Fehlende Erfahrung

Sinkendes Gefahrenbewusstsein durch Routine

Fehlende Investition des Arbeitgebers in geeignete Maßnahmen