Aktuelles

Zurück zur Übersicht

23.01.2017

Großes Interesse bei der 1. Veranstaltung der Kreisberatungsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe

Mehr als 70 Besucherinnen und Besucher kamen nach Rendsburg, um die Beratungsstelle kennenzulernen und aktuelle Informationen zum Thema Abschiebung zu erhalten.

„Abschied wider Willen – Wie helfen, wenn die Abschiebung droht?“, das war das Thema der  1.Veranstaltung der Beratungsstelle für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe im Kreis Rendsburg-Eckernförde. Im Oktober wurde die neue Anlaufstelle für ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in der Flüchtlingshilfe ins Leben gerufen. Die Brücke ist dabei Ansprechpartnerin für freiwillige in der Flüchtlingshilfe in 11 Amtsbezirken im Kreisgebiet.  „Zurzeit besuchen wir die Initiativen vor Ort, um uns vorzustellen und Wünsche und Anregungen zu sammeln. Gleichzeitig bieten wir regelmäßig Informationsveranstaltungen  und Fortbildungen im gesamten Kreisgebiet an“,  so Huberta von Eberstein. 

Beratung Ehrenamt Flüchtlingshilfe Brücke Rendsburg Büdelsdorf Eckernförde

Das Thema Abschiebung interessierte mehr als 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch über die Kreisgrenzen hinaus. Andrea Dallek vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein berichtete über rechtliche Aspekte, Möglichkeiten ehrenamtlicher Unterstützung und auch über die Grenzen der freiwilligen Hilfe. „So früh wie möglich eine Fachberatungsstelle für Migration aufsuchen, am besten vor der Anhörung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“, so die Expertin. „Jede Entscheidung, auch ein Gerichtsurteil über eine Klage gegen eine Ablehnung des Asylantrags, basiert auf der persönlichen Fluchtgeschichte! Diese muss vollständig und stimmig vorgetragen werden.“

Auch wenn eine Abschiebung nicht mehr zu verhindern ist, legte Andrea Dallek den freiwilligen Helferinnen und Helfern  ans Herz, den Mut nicht zu verlieren: „Auch nach einer Abschiebung kann der Kontakt gehalten werden – per E-Mail oder übers Internet, die Unterstützung kann auf verschiedenen Wegen fortgesetzt werden“. Und die Vertreterin des Flüchtlingsrats, die selber auch immer wieder Geflüchtete ehrenamtlich unterstützt, rät dazu, sich mit anderen Ehrenamtlichen zusammenzutun. So können belastende Erlebnisse geteilt und gemeinsam bewältigt werden. 

Für welche Regionen des Kreises Rendsburg-Eckernförde Unterstützung vor Ort durch die Brücke angeboten wird, finden Sie unten zum Download

Beratung Ehrenamt Flüchtlingshilfe Brücke

v.li.: Huberta von Eberstein, Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V., Andrea Dallek vom Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein und Aenne Thode, Diakonisches Werk des Kirchenkreises Rendsburg-Eckernförde

Kontakt:
Huberta von Eberstein
Beratung für ehrenamtliche Flüchtlingshilfe im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Brücke Rendsburg-Eckernförde e.V.
Ahlmannstr. 2a | 24768 Rendsburg
Tel. 04331-13 23-234 | Fax 04331-13 23-65 | www.bruecke.org

Downloads